Gold - Bald bei 5.386 Dollar? Neues Kursziel!
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Lieber Leser,
 

in der letzten Woche ging es an den Märkten heiß her. Der Montag leitete eine größere Abwärtsbewegung bei den Aktien ein und auch die Edelmetalle ließen ordentlich Federn. Trotz Urlaub habe ich mir natürlich die Entwicklung an den Märkten angesehen und Dir meine Meinung zu den Märkten in dem VideoKommt JETZT die große Korrektur?dargelegt. Schau am besten gleich rein, wenn Du über die jüngsten Rücksetzer verunsichert bist.


Überall sind Zombies! So oder so ähnlich titulieren viele YouTuber, Blogger oder Podcaster ihre Ausgaben. Ich habe mir daher am Sonntag in meinem VideoInsolvenz-Welle! Wie schlimm wird es?die aktuelle Lage näher angesehen.


Von Marcel Fratzscher vom DIW, der kaum Zombie-Unternehmen erkennen kann bis zu Creditreform, die von 550.000 betroffenen oder sollte ich sagen infizierten Unternehmen ausgehen, ist alles dabei. Viele Hardliner würden am liebsten alle Zombies pleitegehen lassen, doch leider ist es nicht so einfach wie ich im Video schildere. Unbedingt reinsehen!
 

Gold – Analyst errechnet 5.500 Dollar als Kursziel!
 

Der von mir sehr geschätzte Makro-Analyst Christopher Wood mit Sitz in Hongkong ist ein ausgewiesener Asien-Kenner. Aber auch seine Analysen zu den Edelmetallen und großen wirtschaftlichen Zusammenhängen sind exzellent.


Jüngst hat sich Wood dem Gold-Preis gewidmet und greift darin auf eine Kursziel-Prognose zurück, die mir bis dato unbekannt war und an der ich Dich natürlich teilhaben lassen will. Er greift für die Berechnung seines neuesten Kursziels auf das verfügbare Einkommen pro Person in den USA zurück.


Beim letzten Gold-Boom im Jahr 1980 lag jenes Einkommen bei 8.547 US-Dollar. Inzwischen ist dieses aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung auf 54.154 US-Dollar angestiegen. Während Gold 1980 ein Hoch von 850 US-Dollar erreichte, war das letzte lokale Hoch bei 1.951 US-Dollar.


Prozentual bedeutet dies, dass der Gold-Preis 1980 bei 9,9% des verfügbaren Einkommens lag, während er es heutzutage bei nur 3,6% liegt. Um auf das frühere Niveau zu gelangen, müsste der Gold-Preis auf 5.386 US-Dollar ansteigen.


Ich finde die Betrachtungsweise Gold am verfügbaren Einkommen zu messen sehr interessant. Natürlich weiß ich, dass es viele Möglichkeiten gibt Gold und dessen Kursziele zu berechnen. Welche Methode am Ende recht haben wird, werden wir sehen. Die Zukunft sieht jedoch rosig aus für das gelbe Metall und seinen kleinen Begleiter das Silber!


  Mein Podcast-Tipp:

 

Buffett oder Tesla? Wer ist besser?
 

Buffett oder Tesla? Value oder Growth? Welcher Investment-Stil ist der bessere und sollten Anleger nur noch auf die gewinnbringenden Technologie-Aktien wie Facebook, Amazon und Apple setzen?


Ich analysiere in dieser Ausgabe den 100-jährigen Verlauf von Wachstums- und Value-Aktien und gebe Dir ein paar Tipps wie Du Dein Depot richtig für die Zukunft aufstellst.


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Abschließend hier noch eine Grafik mit der Entwicklung des Gold-Preises seit 1960 in Prozent des verfügbaren Einkommens pro Person in den USA. Es ist noch viel Platz nach oben:
 

Quelle: www.grizzle.com


 


Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber & DAX getan?

 


Gold:
Unterstützung voraus?

 

Bei Gold hilft eine fast einjährige Aufwärtstrendlinie die bald Unterstützung bieten könnte. Zumindest in der Vergangenheit war sie ein Orientierungspunkt für viele Anleger, auch wenn es im März zu einer Unterschreitung kam. Ich sehe den aktuellen Rücksetzer als sehr gute Kaufgelegenheit um meine Gold-Bestände aufzustocken.
 



Silber:
Kaufkurse?
 

Silber hat seit seinem Hoch bei fast 30 US-Dollar inzwischen knapp 30 Prozent abgegeben. Eine derart starke Korrektur hatte ich in Anbetracht der Rallye der letzten Monate erwartet. Ich werde auf den aktuellen Niveaus auf jeden Fall tätig und kaufe Silber nach. Wichtig ist in jedem Fall, dass wenn Du dies auch tust, immer in Intervallen kaufst. So hast Du kein Problem mit dem Timing, da Du bei weiteren Kursverlusten noch einmal nachlegen kannst.
 



DAX:
Langeweile geht weiter!
 

In der letzten Ausgabe vor zwei Wochen hatte ich ein aufsteigendes Dreieck im DAX eingezeichnet. Dieses wurde nach unten verlassen und der DAX bewegt sich weiter in seiner seit Mitte Juli bestehenden Schiebezone. Unter 12.500 Punkten scheinen die Käufer aktiv zu werden, über 13.000 die Verkäufer. Es fehlt schlichtweg der Impuls (US-Wahl, Brexit, Impfstoff, Lockdown) für einen Ausbruch nach oben oder unten. Abwarten.
 


 


Chart der Woche:
Follow the money!

 


Die untenstehende Grafik aus dem Kapitalmarkt-Monitor von Robert Halver zeigt eindrucksvoll wie die Ausweitung der globalen Geldmenge die Aktien-Märkte antreibt. Verwunderlich ist dies nicht, da das meiste in die Märkte gepumpte Geld irgendwo bei den Investoren und damit am Kapitalmarkt hängen bleibt.


Dieser Trend wird nun durch direkte Zahlungen an Verbraucher zwar etwas verändert (mehr Geld soll direkt in die Wirtschaft fließen), jedoch bin ich davon überzeugt, dass wir zukünftig noch viel mehr geld- und fiskalpolitische Maßnahmen sehen werden und damit die Aktien-Märkte weiter angetrieben werden.
 

Quelle: www.baaderbank.de


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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