Wahl der Enttäuschung!
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Lieber Leser,
 

am Sonntag wurde in Deutschland der neue Bundestag gewählt und obwohl die Parteien in wochenlange Koalitions-Verhandlungen nun eintreten werden ist eines schon jetzt klar: Es war eine Wahl der Enttäuschung.


Etwa 75 Prozent der Wähler haben nicht den Kanzler gewählt. Aufgrund eines wahrscheinlichen Dreier-Bündnisses werden die Koalitions-Parteien extrem viele Kompromisse eingehen müssen, was die eigene Wählerschaft enttäuschen wird!


Die Grünen wollen über 10 Jahre 500 Milliarden Euro im Kampf gegen den Klimawandel ausgeben. Die FDP will Steuern senken und die schwarze Null einführen. Das sind nur 3 Positionen von vielen die erst einmal zwischen den Königsmachern geklärt werden müssen.


Dazu kommt eine SPD mit vielen jungen Nachwuchskräften die eher im linken Spektrum angesiedelt sind. Diese werden SPD-intern den Kampf mit Olaf Scholz suchen und die Parteilinke unter Kühnert, Esken und Borjans dürfte ganz eigene Vorstellungen von Politik haben.


In der CDU/CSU liegt sowieso alles im Argen und ein paar Jahre Opposition tun der ehemaligen Volks-Partei sicherlich gut. Vor allem kann sie sich dadurch neu aufstellen. Dies soll nun kein Plädoyer für eine SPD geführte Ampel sein, aber wenn ich mir die letzten 16 Jahre unter Merkel ansehe mit ausufernden Steuern, extremer Bürokratie, vielen Probleme die nicht angefasst wurden (Migration, Digitalisierung, Wettbewerbssteigerung), dann sind diese von der CDU mitverantwortet. Was soll da die SPD noch schlimmer machen?


Wir wurden ohnehin nicht mit liberaler Wirtschaftspolitik in den letzten 16 Jahren verwöhnt, weswegen mir daher auch die Ampel keine Sorgen macht. Einzig positiv ist, dass Rot-Rot-Grün keine Chance hat und eine CDU-geführte Regierung wahrscheinlich scheitern dürfte, da FDP und Grüne eher einen Neuanfang mit der SPD suchen sollten als mit der ausgemerkelten CDU.


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Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber,
DAX & dem Bitcoin getan?

 


Gold: Das Notfall-Team brauchen wir noch nicht...

 

Der jüngste Abverkauf bei Gold machte bei 1.740 US-Dollar halt. In diesem Bereich kamen kurzfristig Käufer in den Markt. Das richtige Notfall-Team steht unterhalb von 1.700 US-Dollar bereit, in einer breiten Unterstützungszone. Noch ist es zu früh zu sagen, ob der Abverkauf bei Gold schon vorbei ist.
 



Silber: Bodenbildung?
 

Silber zeigt erste Anzeichen einer Bodenbildung, ist gleichzeitig aber schwächer als Gold. Die 21,80 US-Dollar müssen halten ansonsten drohen deutliche Abverkäufe und die Marke von 20 US-Dollar ist sogar in Gefahr.
 



DAX: Aufatmen!
 

Rot-Rot-Grün konnte verhindert werden, das führt am Montag zu einem Aufatmen beim DAX. Dennoch wird es Wochen dauern bis eine neue Regierung aufgestellt sein wird. Charttechnisch muss der DAX über die Schwelle von 16.000 Punkten ausbrechen. Unterhalb befinden wir uns weiterhin im Korrektur-Modus.
 



Bitcoin: Kleiner Abwärtstrend!
 

Es hat sich ein kurzfristiger Abwärtstrend herausgebildet. Die 45.000 US-Dollar sind allerdings nach wie vor umkämpft. Nachrichten aus China wonach die dortige Regierung massiv gegen Kryptos durch Verbote vorgeht, belasten die Notierungen.
 


 


Chart der Woche:
Kann man den Markt schlagen?

 


Untenstehend findest Du eine sehr interessante Auswertung des Anbieters S&P Dow Jones Indices. In einer Studie wurde untersucht, wie viele Fondsmanager es schaffen, über einen vorher definierten Zeitraum (hier: 1, 3, 5, 10 und 20 Jahre), den Markt zu schlagen. Das Ergebnis war genauso ernüchternd wie erwartbar.


Während es kurzfristig über 1 Jahr knapp der Hälfte der Manager noch gelingt besser als der Markt zu sein, ist dies über einen längeren Zeitraum von 10 bis 20 Jahren nur sehr wenigen Fonds vorbehalten. Das Problem: Anleger wissen erst nach einem langen Zeitraum, dass ihr Fonds schlechter als der Gesamt-Markt war und haben dadurch Zeit und Rendite verloren. Ein weiteres Argument dafür, dass man den größten Teil seines Geldes am besten passiv investiert.
 

Quelle: twitter.com/sherifa_issifu


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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