Aktien - Diese Strategie solltest du kennen!
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Lieber Leser,
 

die heutige Ausgabe erscheint etwas später als sonst. Ich bin gerade mit meinem Bruder in Zakopane (polnische Grenze zur Slowakei) wandern und die Anfahrt hierher hat sich als sehr staureich erwiesen. Daher musste ich die Erstellung der heutigen Ausgabe leicht verschieben, sorry dafür.


Nichtsdestotrotz habe ich natürlich ein spannendes Thema für dich. In der letzten Ausgabe habe ich dir Mut gemacht, dass selbst ein Rücksetzer wie letzte Woche Montag (es war der schlimmste Tag für den DAX in diesem Jahr) dich nicht von deinen Zielen abbringen darf.


Ja, die Märkte erscheinen überhitzt und mehrere Indikatoren deuten eine Übertreibung an. Doch ist das größte Problem bei der aktiven Geldanlage der Timing-Faktor. Niemand weiß, wann genau etwas passieren wird. Schlauer ist man immer erst hinterher.


Wenn du zu denen gehörst, die guter Dinge sind und eine weitere Steigerung der Kurse aufgrund der expansiven Geldpolitik der Notenbanken erwarten. Dann habe ich eine interessante Entdeckung für dich heute dabei. Nachfolgend siehst du den Verlauf des amerikanischen S&P 500-Index sowie den 50-Tage-Durchschnitt in Lila.
 

Quelle: www.stockcharts.com


Es ist extrem auffallend, dass seit Wochen jeder Rücksetzer auf diesen Durchschnitt gekauft wird. Zum Hintergrund musst du wissen, dass gerade große Geldanleger sehr auf den 50- und 200-Tage-Durchschnitt achten. Sofern der 50-Tage-Durchschnitt über dem 200-er notiert, ist ein Trend aus dieser Sichtweise heraus intakt. Dies ist beim S&P 500 eindeutig der Fall.


Zudem wird jeder Rücksetzer auf den 50-er Durchschnitt gekauft. Wenn es also an den Märkten wieder zu einer Korrektur kommt und du unsicher bist wann du US-Aktien nachkaufen kannst, dann achte auf den 50-Tages-Durchschnitt im S&P 500, ob sich dort etwas tut.


  Mein Podcast-Tipp:

 

BlackRock:
"Wir stehen vor einem epischen Wandel!"

 

Larry Fink, Chef des größten Vermögens-Verwalters der Welt (BlackRock), hat sich in einem Interview sehr skeptisch in punkto der zukünftigen Inflations-Entwicklung gezeigt und widerspricht den Versprechungen der Notenbanken klar. Warum der Mann so pessimistisch ist und wie die Anlage-Strategen von BlackRock ihr Geld jetzt investieren, verrate ich dir in der heutigen Ausgabe.


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber,
DAX & dem Bitcoin getan?

 


Gold: Der Kampf geht weiter!

 

Um die Marke von 1.800 US-Dollar ist ein richtiger Kampf entstanden. Aktuell notiert der Gold-Preis leicht darunter, doch dies muss noch nicht bedeuten, dass die Schlacht verloren ist. Erst mehrere Schlusskurse unter dieser Marke bedeuten eine Rückkehr in Richtung 1.750 US-Dollar. Ich warte weiter ab.
 



Silber: Stabilisierung auf unterem Niveau!
 

Wie in der letzten Woche geschrieben, ist Silber nach unten durchgebrochen. Inzwischen hat sich der Kurs auf dem unteren Niveau stabilisiert. Charttechnisch ist Silber deutlich stärker angeschlagen und hat im Gegensatz zu Gold die Tiefs aus Juni deutlich unterschritten. Ich kann mir auch einen Rücksetzer bis auf 24 US-Dollar vorstellen.
 



DAX: Das war knapp!
 

Der DAX hat Unterstützung am unteren Rand seiner im April begonnenen Seitwärtsbewegung gefunden. Danach gab es eine Rallye in Richtung des oberen Widerstands bei 15.800 Punkten. Erneut zeigt sich, dass die US-Märkte mit neuen Allzeithochs deutlich stärker sind als unser heimischer Index. Ich gehe weiterhin davon aus, dass dem DAX die Impulse für einen baldigen Ausbruch fehlen.
 



Bitcoin: Trendwende?
 

Die Marke von 30.000 US-Dollar hat perfekt gehalten und der Bitcoin konnte drehen. Es gab sogar eine Aufwärtslücke als Gerüchte bekannt wurden, dass Amazon auf den Bitcoin setzen könnte. Nun wird sich zeigen, ob die neuen Kursstände für Gewinnmitnahmen genutzt werden oder ob der Bitcoin vor einer nachhaltigen Trendwende steht.
 


 


Chart der Woche:
Warn-Signal? Kleinanleger kaufen Aktien!

 


Der heutige Chart der Woche zeigt die kumulierten täglichen Käufe von Kleinanlegern in den USA. Seit Beginn der Corona-Krise haben Kleinanleger große Mengen an US-Aktien aufgekauft und wurden dadurch zu einem Treiber der steigenden Notierungen. Natürlich gibt es noch andere Faktoren wie die Notenbank-Politik, Aktien-Rückkäufe und verstärkte Inflationsängste.


Trotzdem kaufen Kleinanleger durchschnittlich US-Aktien für eine Milliarde US-Dollar pro Tag. Gerade wenn diese Anlegergruppe aktiv wird, gestaltet sich daraus ein Warnsignal, welches jedoch wie in der Ausgabe vom 13. Juli 2021 geschrieben, nicht für Timing-Zwecke geeignet ist. Dennoch ist die hohe Aktivität von Kleinanlegern ein weiteres Warnsignal für eine Korrektur am Aktien-Markt. Daher gilt, unbedingt Pulver trocken halten für mittel- und langfristige Nachkäufe während einer Korrektur-Phase.
 

Quelle: www.twitter.com/Theimmigrant84


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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