Kommen JETZT die Firmen-Pleiten?
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Lieber Leser,
 

seit dem 1. Mai 2021 ist die Insolvenzantragspflicht in Deutschland wieder vollkommen in Kraft gesetzt worden. Gerade zu Beginn der Krise war die Aussetzung sinnvoll, da durch staatlich verordnete Lockdowns etliche Branchen in Bedrängnis geraten sind. Hier zu helfen war notwendig. Danach wurde es jedoch chaotisch. Hilfen wurden nur schleppend oder gar nicht ausgezahlt, weswegen die Insolvenzantragspflicht weiterhin pausiert werden musste.


Der Anteil an Zombie-Unternehmen dürfte sich dadurch erhöht haben und eine Marktbereinigung alter und neuer scheintoter Firmen blieb bisher aus. Dies bestätigte auch die Schufa, da sie für das Jahr 2020 keine besonderen Vorkommnisse feststellen konnte. In das gleiche Horn bläst auch das Statistische Bundesamt. Die Insolvenzen sind im Jahr 2020 zurückgegangen und liegen auch dieses Jahr teilweise noch unter den Werten des Vorjahres.
 

Quelle: www.finanzmarktwelt.de / Destatis


Die obere Grafik zeigt eindrucksvoll, dass in einer der schlimmsten Wirtschaftskrisen nach dem 2. Weltkrieg weniger Insolvenzen vermeldet wurden als sonst üblich. Nun stellt sich jedoch die Frage: Bleiben die nicht gemeldeten Insolvenzen komplett aus oder wird es in den nächsten Monaten zu einer deutlichen Steigerung kommen?


Wir werden sehen was kommt. Jedenfalls haben wir deutlich mehr untote Unternehmen auf globaler Ebene als vor der Pandemie. Die niedrigen Zinsen und teilweisen Insolvenz-Aussetzungen machen es möglich. Eine Marktbereinigung dieser Unternehmen muss kommen, da ansonsten wichtige Ressourcen blockiert und falsch allokiert werden.


Eine Branche wird allerdings von einer kommenden Insolvenzwelle besonders profitieren. Dies sind Private-Equity-Firmen die Unternehmen aufkaufen und anschließend sanieren oder fusionieren. Mehr Details darüber werde ich am Mittwoch in einer Podcast-Ausgabe offenlegen und auch zwei Aktien sowie einen ETF nennen, der die besten Private-Equity-Firmen abbildet.


Für dich als Leser vorab: Es sind Blackstone, KKR und der iShares Listed Private Equity UCITS ETF (WKN: A0MM0N).


  Mein Podcast-Tipp:

 

Warum dieser Fehler Dich arm macht!
 

Eine neue Studie hat ergeben, dass die Deutschen Europameister im Sparen sind. Allein 2020 wurden fast 400 Milliarden Euro auf deutschen Konten zusätzlich weggespart. Dies ist fatal, da aufgrund von Nullzinsen und einer steigenden Inflationsrate dieses Geld massiv entwertet wird. Wie du dieser Geldentwertungsfalle entgehst, zeige ich Dir in der heutigen Ausgabe.


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber,
DAX & dem Bitcoin getan?

 


Gold:
Klopf! Klopf! 1.900 US-Dollar stehen vor der Tür!

 

Der Ausbruch über 1.850 US-Dollar ist gelungen. Gold ist nun auf dem Weg die psychologische Marke von 1.900 US-Dollar zu knacken. Danach geht es in Richtung des hartnäckigen Widerstands bei 1.960 US-Dollar. Die Nachfrage nach physischem Gold boomt weiter und der Realzins befindet sich nach wie vor im negativen Bereich. Beste Aussichten für Gold (leider nicht für Sparer).
 



Silber:
Das war nichts!
 

Vor einer Woche hat Silber versucht über den Widerstandsbereich bei 28,30 US-Dollar auszubrechen. Dies gelang leider nicht. Dennoch gab es keinen Total-Ausverkauf wie so oft. Silber hält sich wacker unter der Marke und wartet auf neue Impulse.
 



DAX:
Klappt es diesmal?
 

Am Pfingstmontag versuchte sich der DAX an einem erneuten Ausbruch in Richtung Allzeithochs. Das Volumen war dünn. Wir werden sehen, ob der Anstieg somit nachhaltig ist, und weitergetragen wird von Anschlusskäufen oder ob der DAX wieder in seine altbekannte Handelsspanne zurückfällt.
 



Bitcoin:
Korrektur läuft nach Plan!
 

Der Bitcoin korrigierte über das Wochenende weiter. Gegenbewegungen in Richtung der Marke von 40.000 US-Dollar wurden immer wieder abverkauft. Ich warte ab, hier sollte es noch tiefer gehen. Viele Anleger sitzen auf enormen Verlusten, zudem wurden Käufe auf Kredit getätigt. Hier liegt noch mehr Verkaufsdruck vor.
 


 


Chart der Woche:
Wie viel Strom braucht der Bitcoin?

 


Nachdem Elon Musk ganz überraschend herausgefunden hat, dass der Bitcoin Strom verbraucht und dies auch wortstark twitterte, begann die Korrektur bei den Krypto-Währungen. Der Krypto-Spezialist Galaxy Digital veröffentlichte daraufhin eine interessante Darstellung.


Unter dem Strich verbraucht der Bitcoin deutlich weniger Strom als die Gold-Produktion oder die klassische Finanzbranche. Dennoch wird der Stromverbrauch ein Thema bleiben. Zwei Drittel der Miner sitzen in China, wo gegen die Krypto-Währung vorgegangen wird. Eine Verlagerung nach Europa oder die USA wird schwierig, da dort die Stromkosten zu hoch sind und weiter steigen werden.


Der wahre Hintergrund warum Musk sich kritisch äußerte dürfte eher gewesen sein, dass sein Unternehmen Tesla mit den ESG-Investoren große Probleme bekommen könnte, wenn es zu stark auf Bitcoin setzt. Der Rauswurf aus ESG-Indizes wäre die Folge und damit würden viele Kapitalströme Tesla nicht mehr erreichen.
 

Quelle: www.zerohedge.com


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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