Warum dieser Freitag so wichtig wird!
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Lieber Leser,
 

erst einmal muss ich mich für das überwältigende Feedback für die letzte Ausgabe bedanken. Meine etwas skeptischere Analyse der aktuellen Corona-Situation, dass die Impfungen möglicherweise nicht den Exit aus der aktuellen Lage bedeuten könnten, traf auf viel Resonanz. Das freut mich natürlich.


Heute möchte ich darüber schreiben, dass der Freitag dieser Woche sehr spannend werden wird. An diesem Tag ist das wichtige Jackson Hole Treffen der US-Notenbanker. Soweit so gut und normalerweise würde ich darüber nicht schreiben, weil die Äußerungen meist nicht so spannend sind.


An diesem Freitag wird allerdings erwartet, dass sich die Granden der US-Notenbank-Szene konkreter zum Thema „Tapering“ äußern könnten. Dabei geht es darum, dass die expansive Geld-Politik verringert werden könnte ab 2022. Außerdem könnten Aussagen zu einer Erhöhung des Zinsniveaus getätigt werden.


Gerade in einem Umfeld wie jetzt, wo 40% der Aktien im S&P 500 bereits 10% unter dem letzten Hoch notieren, ist der Markt angeschlagen und wird nur noch von wenigen Tech-Werten oben gehalten. Dies deutet daraufhin, dass Investoren vermehrt Gelder vom Tisch nehmen. Somit treffen negative Nachrichten (weniger Notenbank-Geld) auf einen geschwächten Markt. Der nachfolgende Chart zeigt Dir unten in blau die Anzahl der Aktien, die mehr als 10% seit dem letzten Hoch korrigiert haben (0,4 bedeutet 40%).
 

Quelle: twitter.com/sentimentrader


Sofern die Banker einen genaueren Fahrplan vorlegen und dem Markt Geld entziehen, rechne ich mit einem erneuten Wutanfall der Märkte (Tantrum). Diese Korrektur solltest du nutzen, um bei guten Aktien und ETFs einzusteigen. Gerade langfristige Investoren brauchen sich nicht um Schwankungen zu sorgen, da Aktien langfristig steigen sofern man breit aufgestellt ist.


  Mein Podcast-Tipp:

 

Macht die Notenbank einen großen Fehler?
 

Ist es möglich, dass die Notenbanker einer gefährlichen Fehlwarnung aufsitzen? Kann man die Inflation wirklich so genau steuern, wie es uns immer wieder erzählt wird? Ich gehe in dieser Ausgabe darauf ein woher die Behauptung stammt, dass eine Notenbank die Inflation steuern kann.


Was in der Theorie interessant klingt, zeigt sich in der Praxis jedoch als schwierig bis unmöglich. Wir befinden uns in einem gigantischen Geld-Experiment bei dem nicht viel schiefgehen darf, denn ansonsten sind die Konsequenzen gravierend.


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber,
DAX & dem Bitcoin getan?

 


Gold: Beeindruckende Stärke!

 

Der Abverkauf bei Gold war zweifelsfrei unschön. Allerdings konnten wir dadurch sehen, dass es ausreichend Käufer gibt, die Rücksetzer sofort ausnutzen. Der Kursanstieg seit den Tiefs war beeindruckend und konnte die Kursverluste fast wieder wettmachen. Gold ist dadurch noch kein Out-Performer aber zumindest nach unten gut abgesichert.
 



Silber: Bodenbildung?
 

Nachdem Silber durch die erste von zwei Unterstützungszonen wie ein Stein gefallen ist, scheint sich im Bereich der 22 bis 23,50 US-Dollar eine Bodenbildung anzubahnen. Noch ist es zu früh eine Trendumkehr auszurufen, aber erste Hoffnung darf man sich machen.
 



DAX: Erschöpfung?
 

Der DAX zeigt sich mit abflachender Dynamik. Im Fokus ist das wichtige Jackson Hole Treffen der Notenbanker am Freitag. Dort könnten konkrete Maßnahmen zur Eindämmung der expansiven Geld-Politik verkündet werden. Eine Korrektur der Märkte dürfte bei restriktiveren Maßnahmen die Folge sein.
 



Bitcoin: 50.000 US-Dollar-Marke wurde erobert!
 

Beim Bitcoin geht es am Montag weiter nach oben und die Marke von 50.000 US-Dollar konnte geknackt werden. Die Käufer sind wieder zurück und die Erholung ist intakt. Der Weg in Richtung der alten Hochs bei 65.000 US-Dollar ist frei.
 


 


Chart der Woche:
Zinsen auf 5.000-Jahres-Tief!

 


Die Bank of America hat vor Kurzem einen sehr interessanten Chart veröffentlicht. Du findest diesen untenstehend: Es handelt sich dabei um eine extrem langfristige Rückberechnung des Zinsniveaus über die letzten 5.000 Jahre.


Während die kurzfristigen Zinsen ein ähnliches Tief wie heute schon 1930 erreicht haben, befinden sich nun auch die langfristigen Zinsen auf einem neuen 5.000-Jahres-Tiefststand. Die Notenbanken haben ganze Arbeit geleistet und durch das Drücken der Zinsen nicht nur eine immense Staatsverschuldung ermöglicht, sondern auch die Preise für alle Arten von Sachwerten nach oben getrieben.
 

Quelle: www.marketwatch.com


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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