Inflation - Das sind die besten Strategien!
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Lieber Leser,
 

die Notenbanken weiten die Geldmenge in einem nie dagewesenen Ausmaß aus. Aktuellen Schätzungen zufolge haben seit Ausbruch der Corona-Pandemie die weltweiten Notenbanken gut 8 Billionen US-Dollar in die Märkte gepumpt.


Die Hilfsprogramme der Staaten sind hier noch gar nicht mitenthalten. Zusätzlich wird es in den nächsten Wochen Prämien für Konsumenten und weitere Konjunkturpakete geben.


All das wird in meinen Augen über kurz oder lang zu einer massiven Inflation führen. Ich habe dieses Thema erst in meinem Video von Sonntag mit dem TitelWarum Sparer alles VERLIEREN werden?!näher thematisiert. Offenbar machen sich sehr viele Anleger große Sorgen über dieses Thema, was ich anhand der Klickzahlen feststellen konnte.


Wie legt man sein Geld als Anleger am besten an, um der Inflation zu entfliehen? Genau darüber möchte ich nachfolgend schreiben und Dir ein paar Tipps geben.


  Mein Podcast-Tipp:

 

Hedgefonds-Legende:
"Bitcoin besser als Gold!"

 

Eine Hedgefonds-Legende mit Milliarden-Vermögen hat sich zu Bitcoin und Gold geäußert. Ihm ging es vorwiegend darum welche der beiden "Währungen" besser als Krisenschutz für ein Depot ist. Außerdem verrate ich Dir, was ich zur Absicherung vor Kurseinbrüchen an den Aktienmärkten bevorzuge.


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Ein Klassiker, wenn es um den Inflationsschutz geht ist Gold. Allerdings ist Gold nicht immer in inflationären Phasen ein Gewinner. Das mag Dich verwundern, doch wenn die Notenbanken beginnen die Inflation durch Zinserhöhungen zu bekämpfen, gibt Gold nach da es keine laufende Rendite abwirft.


Dieses Szenario ist jedoch momentan auszuschließen, da schon die kleinste Zinserhöhung von den Finanzmärkten mit einem Abverkauf quittiert werden würde (Ende 2018 kündigte die FED eine restriktivere Geldpolitik an und der Markt brach sofort ein).


Daher sehe ich Gold als eine sehr gute Beimischung für jedes Depot. Kaufen kannst Du es entweder direkt beim Händler, was ich bevorzuge oder über ETFs wie die Gold-ETFs der ZKB (Züricher Kantonalbank). Nähere Infos findest Du in der Podcast-Ausgabe „Gold ausverkauft! Sind Gold-ETFs eine Alternative?“. Es gibt die ETFs in EUR, USD oder CHF. Und natürlich hat die ZKB auch entsprechende ETFs für Silber-Investoren.


Das Problem ist nur, dass die meisten EU-Broker den Kauf von Schweizer Finanzprodukten leider nicht zulassen, da es zwischen der Schweiz und der EU derzeit Streitigkeiten gibt und daher der Handel deutlich eingeschränkt ist. Die Lösung ist entweder ein schweizer oder ausländischer Broker. Alternativ kann man auch auf Xetra-Gold oder EUWAX-Gold zurückgreifen, was gerade für deutsche Investoren besonders kostengünstig ist.


Neben Edelmetallen bieten auch Aktien und Immobilien gute Möglichkeiten sein Erspartes zu schützen. Bei Immobilien würde ich mich breit diversifizieren. Beispielsweise durch Käufe von REIT-ETFs. Diese setzen auf verschiedene Immobilien-Projekte in den USA, Europa oder dem asiatisch-pazifischen Raum. Interessante Beispiele sind:


 • iShares Developed Markets Property Yield UCITS ETF (ISIN: IE00B1FZS350)
 • iShares European Property Yield UCITS ETF (ISIN: IE00B0M63284)
 • iShares Asia Property Yield UCITS ETF (ISIN: IE00B1FZS244)
 • iShares US Property Yield UCITS ETF (ISIN: IE00B1FZSF77)


Den letzten REIT-ETF habe ich selbst im Depot. Immobilien bieten gegen Inflation einen guten Schutz, da man die Miete regelmäßig anpassen kann und dadurch der Wert automatisch höher wird.


Bei Aktien finde ich persönlich eine breitgestreute Anlage wie den MSCI World besonders interessant als Basis-Investment. Hier gibt es unzählige ETFs mit hohem Volumen und sehr niedrigen laufenden Kosten.


Abschließend wären auch noch inflationsgeschützte Anleihen zu erwähnen. Auch hier gibt es ETFs und die Anleihen funktionieren wie folgt: Gezahlt wird ein Basis-Zins PLUS die Inflationsrate basierend auf einem vorher festgelegten Maßstab (bspw. Verbraucherpreisindex).


Angenommen die inflationsgeschützte Anleihe bezahlt als Basis-Zins 1% und die Inflation beträgt 3,5%, dann ist die nominale Rendite bei 4,5%. Der Basis-Zins kann somit als realer Zins angesehen werden. Ein Beispiel für die Eurozone ist der „iShares Euro Inflation Linked Government Bond UCITS ETF“ (ISIN: IE00B0M62X26) mit einer realen Verzinsung von 0,13%.


Es gibt noch viel mehr ETFs und Möglichkeiten zu investieren um sich vor einer steigenden Inflation zu schützen. Dabei weiß man vorab jedoch niemals welche der Optionen am Ende am besten abschneiden wird.


Daher bin ich ein Freund eines diversifizierten Portfolios mit Gold, Immobilien und Aktien. Inflationsgeschützte Anleihen habe ich bisher noch nicht im Depot, allerdings überlege ich in Zukunft ein zweites Depot mit Schuldtiteln (Unternehmens- und Staatsanleihen) aufzubauen. Wie immer wirst Du davon erfahren, wenn ich tätig werde.


 


Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber & DAX getan?

 


Gold:
Was will man mehr?

 

Gold hat die Dreiecksformation regelkonform verlassen und auf US-Dollar-Basis ein neues Mehrjahreshoch erreicht. In Euro und vielen anderen Währungen notieren wir bereits auf Allzeithochs. Der Weg ist nun frei zu neuen Höchstständen und hoffentlich bald auch Allzeithochs in US-Dollar.
 



Silber:
Immer für eine Überraschung gut!
 

In der letzten Ausgabe habe ich mich noch beschwert, dass sich bei Silber nichts tut. Dann kam der große Ausbruch und Silber nahm binnen 2 Tagen den Widerstand bei unter 17 US-Dollar als ob dieser gar nicht existieren würde. Auch das Gold-Silber-Verhältnis hat sich deutlich auf 101 verringert. Wichtig ist nun, dass Silber die Kursgewinne auch halten kann und nicht wieder zurückfällt!
 



DAX:
Entscheidung vertagt!
 

Der DAX hat sich dazu entschlossen die Richtungsentscheidung zu verschieben. Es kam zu einem seitlichen Verlassen des kurzfristigen Aufwärtstrendkanals. Am Montag startete der DAX mit einem deutlichen Plus in den Handel und alle warten nun gespannt, ob der Widerstand zwischen 11.000 und 11.400 Punkten endlich fällt.
 


 


Chart der Woche:
Corona-Hilfsmaßnahmen sind enorm!

 


Untenstehend siehst Du eine Aufsummierung aller Hilfsmaßnahmen in den USA sowie den G20-Staaten gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP). Die Corona-Krise besteht seit 3 Monaten und sowohl die USA als auch die Staaten der G20 haben bereits mehr Geld ausgegeben (absolut und relativ) als in den 3 Jahren der großen Finanzkrise von 2008 bis 2011.


Was können wir daraus schließen? Zum einen, dass das ganze Geld die Anlagemärkte antreiben wird, die Inflation anziehen muss (allein schon damit sich die Staaten „heimlich“ ihrer Schulden entledigen können) und dass derjenige, der Geld auf seinem Konto liegen lässt massive Kaufkraftverluste hinnehmen muss.
 

Quelle: www.goldsilver.com


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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