Gold-Fonds brechen Rekorde!
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Lieber Leser,
 

mein letztes VideoEuro-Crash: So schützt Dich GOLD!ist auf große Resonanz gestoßen. Darin berichte ich über die Inflation, die uns der Euro seit seiner Einführung 2001 gebracht hat und wie im selben Zeitraum Gold seine Kaufkraft exzellent erhalten und sogar deutlich ausbauen konnte.


Wie im Video versprochen, möchte ich Dir in der heutigen Ausgabe noch die Preissteigerungen sowie die Kaufkraftentwicklung für Diesel, Bier, Zigaretten und Heizöl nachreichen. Die nachfolgende Tabelle zeigt Dir den Preisvergleich zwischen 2001 und Oktober 2019.
 


Vor allem die Raucher hat es in den letzten Jahren hart getroffen. Der Preis pro Zigarette hat sich seit 2001 mehr als verdoppelt. Natürlich entfällt ein Teil der Preissteigerung auch auf Steuererhöhungen.


Dennoch muss ein Raucher 2019 über das Doppelte pro Zigarette bezahlen als noch 2001. Aber auch beim Bier-Preis, egal ob pro Flasche im Supermarkt oder auf dem Oktoberfest, hat sich einiges getan. Hier haben wir Preissteigerungen von weit über 50%.


Natürlich, das wissen wir alle, hat sich beim Autofahren der Dieselpreis und beim Heizen der Heizölpreis massiv verteuert. Gerade hier verlieren viele Leute viel Geld, da für die meisten das Auto unersetzbar ist und im Winter geheizt werden muss.


Spannend ist nun die Entwicklung der Kaufkraft des Euro im Verhältnis zu Gold, was ich Dir in der nächsten Übersicht präsentiere.
 


Wenig verwunderlich ist, dass die Kaufkraft des Euro massiv eingebrochen ist. Bei Diesel war es „nur“ ein Drittel, bei Zigaretten wie vermutet war es über die Hälfte, die der Euro an Kaufkraft seit 2001 eingebüßt hat.


Berechnet man nun jedoch die Kaufkraft des Goldes, so zeigt sich, dass hier ein deutlicher Ausbau der Kaufkraft stattgefunden hat! Besonders bei Diesel siehst Du, dass man hier fast dreimal so viel wie 2001 für sein Gold bekommt. Aber auch bei Zigaretten ist es doppelt so viel – und das trotz der Preissteigerungen und Steuererhöhungen!


Als Fazit lässt sich ganz klar sagen, dass Gold die Kaufkraft nicht nur erhält sondern auch ausbaut. Jeder der einen Teil seines Vermögens in Gold angelegt hat, konnte sich der massiven Entwertung des Euro für alltägliche Dinge entziehen!


 


Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber & DAX getan?

 


Gold:
Es bleibt spannend!

 

In der letzten Ausgabe hatte ich meine Goldanalyse mit „Es wird spannend“ betitelt. Spannend ist momentan genau der richtige Begriff, denn so bleibt es. Gold ist nach unten durch eine Unterstützung bei 1.340 Euro pro Unze abgesichert und zudem durch die Oberkante des Aufwärtstrendkanals.


Nach oben bei 1.370 Euro kommt eine Abwärtstrendlinie ins Spiel, die Überschritten werden muss. Auch die 1-2-3 Formation ist noch nicht wirklich deaktiviert. Erst ein deutlicher Ausbruch über 1.400 Euro würde das Muster außer Kraft setzen. Warten wir am besten ab.
 



Silber:
Im Niemandsland gefangen!
 

Bei Silber auf US-Dollar Basis tut sich momentan wenig. Ähnlich wie bei Gold fehlt hier der Impuls. Unterhalb von 17 US-Dollar liegt eine Unterstützungszone, die durch eine Aufwärtstrendlinie flankiert wird.


Nach oben ist noch viel Luft vorhanden bis zu Punkt 3 und danach Richtung neuer Hochs bei 20 US-Dollar. Insgesamt scheint Silber in einer guten Ausgangslage, doch vieles hängt von der Entwicklung bei Gold ab. Erst ein Ausbruch des Goldpreises dürfte Silber wieder beflügeln.
 



DAX:
War das der große Ausbruch?
 

Am Freitag hat der DAX auf Tages- und Wochenschlusskursbasis den Ausbruch über die fallende Abwärtstrendlinie geschafft. Als ich diesen Report erstelle, dümpelt der Index wieder um das Ausbruchsniveau herum.


Wichtig ist nun, dass es zu einem Überschreiten der Widerstandszone bei 12.570 bis 12.650 kommt. Dann wäre der Weg nach oben frei und auch der Grundstein für eine Jahresendrallye kann damit gelegt werden.
 


 


Chart der Woche:
Goldbestände in ETFs steigen auf Allzeithoch!

 

Das World Gold Council, eine Vereinigung die Veränderungen auf dem Goldmarkt beobachtet und analysiert, hat einen interessanten Chart veröffentlicht. Dieser zeigt, dass die weltweiten Bestände in Gold-ETFs (börsengehandelte Fonds auf Gold) ein neues Allzeithoch bei 2.808 Tonnen erreicht haben.
 

Quelle: World Gold Council


Damit wurde das bisherige Allzeithoch aus dem Jahr 2012 übertroffen. Interessanterweise notierte der Goldpreis 2012 jedoch noch bei 1.700 US-Dollar. Ich gehe davon aus, dass das Interesse an Gold als Anlage so hoch ist, weil der Goldpreis in vielen anderen Währungen (darunter auch der Euro) neue Allzeithochs erreicht hat.


Insgesamt ist die Entwicklung sehr positiv, dass neben den Käufen der Zentralbanken auch immer mehr Anleger und institutionelle Investoren in Gold investieren. Ich bin überzeugt, dass wir bei Gold noch einiges an Kurssteigerungen vor uns liegen haben!


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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