Silber schlägt Apple, Facebook & Co.!
Lesen Sie
 

Lieber Leser,
 

Olaf Scholz hat klammheimlich im letzten Jahr die Besteuerung von Verlusten aus Aktien- und Termin-Geschäften geändert. Seit Januar dieses Jahres gilt bereits, dass Totalverluste aus Aktien-Anlagen nur noch bis 10.000 Euro gegen Verluste gerechnet werden dürfen.


Ein Schlag ins Gesicht für alle Wirecard-Geschädigten, die bis zum bitteren Ende dabeibleiben und ihr Gesamt-Investment verlieren könnten. Aber auch alle die mit Derivaten wie Futures, Optionen, CFDs oder Zertifikaten ihr Depot absichern wollen oder müssen, werden Steine in den Weg gelegt. Hier soll es ab Januar 2021 zwei Listen geben.


In einer werden die Gewinner geführt und in der anderen die Verlierer. So kann es passieren, dass Jemand 15.000 Euro an Gewinnen und 30.000 Euro an Verlusten hat, netto also -15.000 Euro. Olaf Scholz sieht dies jedoch anders. Er lässt nur 10.000 Euro von den Verlusten anrechnen, weswegen es im oberen Beispiel zu einem Gewinn von 5.000 Euro kommt.


Ein absoluter Wahnsinn und man muss sich fragen, wie jemand auf so eine Idee kommen kann. Dennoch, es gibt noch Hoffnung, dass das umstrittene Gesetz gekippt wird, alle Details findest Du in meinem Video:Steuer-Wahnsinn von Olaf Scholz: Rettung für Sparer?


Achtung: Dein Geld ist in Gefahr!lautet der Titel meines Videos von Sonntag. Die EZB gab schneller als von mir erwartet Details zu ihrer künftigen Inflationspolitik heraus. Die Märkte sollen dadurch auf eine Neuausrichtung vorbereitet werden, die vor allem Geldanleger in Aktien, Immobilien und Gold helfen wird, aber nicht denjenigen mit Sparkonten und Mini-Garantiezinsen auf ihre Lebensversicherungen. Unbedingt ansehen!
 

Wie sehen Schweizer Vermögens-Verwalter den Markt?
 

Die NZZ hat eine sehr interessante Umfrage unter Schweizer Banken beziehungsweise deren Vermögensverwaltungs-Abteilungen durchgeführt. Die Sicht auf die nächsten Monate kann man getrost als gespalten bezeichnen. Während die UBS mit einem Aktien-Anteil von 52% in den Portfolios der Kunden als sehr optimistisch gilt, sehen es die Profis der Raiffeisen Schweiz mit nur 39% Aktien-Quote sehr pessimistisch.


Die starke Abweichung resultiert daher, dass die UBS eine Fortsetzung der Kursaufwärtsbewegung an den Märkten sieht. Vor allem dem amerikanischen Aktien-Markt werden weitere 10 Prozent an Kursplus bis Mitte kommenden Jahres attestiert.


Für die positiven Aussichten sorgt vor allem die Hoffnung, dass die Unsicherheit rund um die US-Wahl überwunden wird und es zudem ab Anfang kommenden Jahres Impfstoffe geben wird, die die Angst vor dem Corona-Virus bewältigen. Ich habe eine ähnliche Sicht wie die UBS, die ich in der unten verlinkten Podcast-Ausgabe erst vor wenigen Tagen dargelegt habe.


  Mein Podcast-Tipp:

 

Kommt 2021 die Mega-Rallye?
 

Corona, US-Wahl und der Brexit sind derzeit gewichtige Unsicherheitsfaktoren, die die Märkte belasten. Doch was passiert, wenn die Unsicherheit weg ist? Ich spreche in dieser Ausgabe über meine gewagte These, dass wir 2021 eine große Rallye an den Aktien-Märkten sehen könnten und zeige Dir wie Du daran teilhaben kannst...


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


 → Hier findest Du meinen Podcast auf Google (Smartphone, Tablet etc. mit Android)
 → Hier findest Du meinen Podcast auf Apple (Apple iPhone, iPad bzw. iTunes)
 → Hier findest Du meinen Podcast auf Spotify


 

Konträr zur UBS und mir geht die Raiffeisen Schweiz von einer weiteren Beeinträchtigung der Weltwirtschaft durch Corona aus und setzt daher mehr auf Risiko. Wer hinterher recht behalten wird, werden wir in wenigen Monaten sehen. Ich habe jedenfalls keine Angst vor einem neuerlichen Einbruch.
 

So sind die Kunden-Portfolios jetzt aufgebaut!
 

Besonders interessant fand ich den Aufbau der Kunden-Depots im aktuellen Umfeld. Unter dem Strich wurde die Aktien-Quote im 3. Quartal leicht um 0,1 Prozent erhöht. Der Anleihen-Anteil stieg stärker an, da einige Banken der Unsicherheit an den Märkten mit einer sicheren Anlage begegnen wollen. Anleihen, in der Regel von Staaten mit guter Bonität, sind hier immer noch die erste Wahl (trotz Negativ-Zinsen).


Immobilien-Anlagen wurden ebenfalls leicht gesteigert, während sich die Quote an Hedge-Fonds-Beteiligungen und Gold verringert hat. Interessant ist hier vor allem Gold. Dieses spielt in den Kunden-Depots eine Rolle zwischen 2 (Pictet) und 7 (Vontobel und ZKB) Prozent. Der Rückgang in der Veränderung des Bestandes rührt vor allem daher, dass die Banken Sarasin sowie Lombard Odier den Gold-Anteil deutlich reduziert haben. Die anderen Banken haben dazugekauft +1 Prozent bei Raiffeisen und +3 Prozent bei der UBS oder den Anteil nicht verändert. Dies liegt sicherlich an der unterschiedlichen Einschätzung der Zukunft und der Diversifikation zwischen Anleihen und Gold.


Bei den meisten Banken spielen Anleihen eine sehr große Rolle um Unwägbarkeiten an der Börse abzusichern. Dennoch muss man sich überlegen ob nicht ein höherer Gold-Anteil Sinn macht, gerade da Anleihen bonitätsstarker Staaten deutlich im Negativ-Zinsbereich notieren.


Ich selbst halte einen Gold-Anteil von bis zu 20 Prozent in einem Depot für gerechtfertigt, vor allem da die Zinsen immer mehr in den Negativbereich abrutschen und gerade ein solches Umfeld Gold besonders begünstigt. Untenstehend habe ich Dir eine Grafik verlinkt mit vielen weiteren Infos, wie Schweizer Vermögens-Verwalter ihre Kunden-Depots gerade aufbauen.
 

Hier die Grafik vergrößern...

Quelle: www.nzz.ch


 


Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber & DAX getan?

 


Gold:
Das sieht gut aus!

 

Die Marke bei 1.850 US-Dollar hat wunderbar gehalten und auch das Level von 1.900 US-Dollar konnte wieder erobert werden. Jetzt muss sich zeigen, ob Gold den Anstieg bis Anfang August schon verdaut hat oder ob es einen nochmaligen Test der Unterstützung bei 1.850 US-Dollar gibt. Ich für meinen Teil, habe wie in der Ausgabe vom 29.09.2020 angekündigt, bei Gold nachgekauft und warte nun ab.
 



Silber:
Silber zieht an!
 

Es hat sich eine Unterstützungszone gebildet, die ähnlich wie bei Gold auch Hoffnung auf neue Angriffe der jüngsten Hochs gibt. Das Gold-Silber-Verhältnis zeigt ebenfalls positive Tendenzen, da Silber auf einen Wert von 76 anziehen konnte.
 



DAX:
Alles bleibt wie gehabt!
 

Sieh Dir einfach den Chart an, hier tut sich nichts und wir warten auf einen Ausbruch nach oben oder unten.
 


 


Chart der Woche:
Silber war 2020 die beste Anlageklasse!

 


Der amerikanische Gold- und Silber-Shop „Goldsilver.com“ hat eine schöne Grafik erstellt. Silber hat dieses Jahr die Aktien-Märkte deutlich geschlagen. Auch Gold hat eine super Performance abgeliefert, die fast genauso gut ist wie jene der Technologie-Aktien. Da soll noch einer sagen, dass Edelmetalle keine Rendite liefern...
 

Quelle: www.goldsilver.com


 


Meine neuesten Videos

 

 

     

 

Wenn Du Fragen hast, schreibe mir gerne jederzeit direkt
an info@hell-investiert.de. Ich freue mich auf deine Mails!



Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

Wir freuen uns über Lob, Kritik und Anregungen. Gerne kannst Du uns auch Themenvorschläge unterbreiten. Sende deine Anregungen bitte per Mail an info@hell-investiert.de
 

Tradesignal® ist eine eingetragene Marke der Tradesignal GmbH. Nicht autorisierte Nutzung oder Missbrauch ist ausdrücklich verboten! Hier kommst Du zu Tradesignal Online.



ONE Media Group GmbH & Co. KG, Kaiser-Wilhelm-Ring 4, D-92224 Amberg • Amtsgericht-Registergericht Amberg – HRA Amberg 2702 • Persönlich haftende Gesellschafterin: ONE Media Group Verwaltungs GmbH – Sitz Amberg • Amtsgericht-Registergericht Amberg – HRB 4023 – Geschäftsführer: Markus Müller • USt-IdNr.: DE254385090 – Inhaltlich Verantwortlicher gemäß §10 Absatz 3 MDStV: Sebastian Hell

 

Archiv | Kontakt | Datenschutz | Impressum

 

©2007 - 2020 ONE Media Group GmbH Co. KG - Alle Rechte vorbehalten.