Gefährliche Stimmung - Stehen Aktien vor einer Korrektur?
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Lieber Leser,
 

während meines Kurz-Urlaubs in der Schweiz fielen mir einige Artikel verschiedener Nachrichtenseiten auf, die vor einer Korrektur am Aktien-Markt warnten. Primär ging es bei den meisten Analysen darum, dass die Stimmung am Aktien-Markt zu positiv sei.


In der Tat gibt es viele neue Aktionäre seit dem Corona-Crash und die meisten von ihnen dürften noch nie eine längere Korrektur bei Aktien mitgemacht haben. Seit der großen Finanzkrise 2007/2008 geht es mit kleineren Korrekturen nur noch nach oben.


Jedweder Rücksetzer wird aufgrund der Politik der Notenbanken sofort wiedergekauft. Es herrscht Anlagenotstand, da das klassische Bankkonto oder das Parken von Geld in Anleihen keine Rendite mehr bringt.


Ergo steigt die Zahl an Aktionären mangels Alternativen, was zu steigenden Kursen und damit einer verstärkten Euphorie führt. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die fortlaufende Erhebung der Stimmung unter US-Aktionären durch „Investors Intelligence“.
 

Quelle: twitter.com/Not_Jim_Cramer


Es zeigt sich eindrucksvoll, dass die positive Stimmung den höchsten Stand seit 1976 erreicht hat. „Investors Intelligence“ hat 1970 damit begonnen diese Daten zu erheben, was bedeutet, dass wir einen wirklichen Extrempunkt erreicht haben.


Stimmt es nun also, dass die Aktien-Märkte überhitzt sind und ein Crash bevorsteht? Aus meiner Erfahrung an den Finanzmärkten kann ich Dir sagen, dass Sentiment-Indikatoren (Stimmungs-Indikatoren) oftmals Übertreibungen nach oben erreichen ohne dass etwas passiert.


Viel besser eignen sich diese Indikatoren um nach einem Crash einen guten Einstiegspunkt zu finden. Dies siehst Du auch in der oberen Grafik ganz gut. Nach oben gab es viele Extremwerte seit der Finanzkrise, ohne dass es einen größeren Crash (ausgenommen der Corona-Crash) gab.


Nach unten gab es jedoch wenige Ausreißer und diese waren immer ein sehr guter Einstiegspunkt für Käufer. Lass Dich also nicht verunsichern von einer positiven Stimmungslage an den Märkten. Größere Rücksetzer sind super Einstiegsgelegenheiten.


  Mein Podcast-Tipp:

 

Neuer Mega-Trend? So investierst Du richtig!
 

Rohstoffe sind der Mega-Trend der kommenden Jahre und dienen ganz nebenbei auch dem Kapitalschutz, wenn man weiß, wie man Rohstoffe richtig kauft.


Allerdings ist ein Rohstoff-Investment nicht ganz einfach, da etliche Produkte am Markt zunächst vielversprechend klingen, jedoch kostentechnisch viel zu teuer für eine langfristige Geldanlage sind.


Ich sehe mir in dieser Ausgabe genau an, welche Produkte es für Rohstoff-Käufer am Markt gibt und trenne die Spreu vom Weizen.


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Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber,
DAX & dem Bitcoin getan?

 


Gold: 1.800 US-Dollar im Fokus!

 

Vor zwei Wochen habe ich geschrieben, dass sich der Gold-Preis auf einem Korrektur-Niveau von 61,8 Prozent stabilisiert hat. Dies war richtig und anschließend kam es zu einer Bewegung auf 1.800 US-Dollar. Dieses Niveau gilt es nun zu verteidigen und bestenfalls auf Schlusskurs-Basis über mehrere Tage hinweg zu halten.
 



Silber: Konsolidierung!
 

Silber wandert um die Marke von 26 US-Dollar. Ein Ausbruch über 26,50 US-Dollar eröffnet weiteres Potenzial nach oben. Bis dahin ist nicht viel zu erwarten. Positiv wäre, wenn Silber nicht weiter deutlich unter 26 US-Dollar absackt.
 



DAX: Seitwärtsbewegung Teil 2!
 

Nach dem langersehnten Ausbruch des DAX über seine Konsolidierungszone bei 15.300 Punkten, kommt es nun zu einer zweiten Konsolidierung direkt über dem alten Niveau.


Der frühere Widerstand dient nun als Unterstützung. Nach oben ist die Bewegung bisher bei 15.800 Punkten gestoppt worden. Ich gehe davon aus, dass wir uns erneut auf eine längere Konsolidierung einstellen müssen.
 



Bitcoin: Ruhe vor dem Sturm?
 

Beim Bitcoin ist Ruhe eingekehrt. Die einen sehen dies als positiv an, andere wiederum als negativ. Ich sehe, dass der Bitcoin zwischen 30.000 und 35.000 US-Dollar gefangen ist. Weitere Anschlusskäufe wie bei früheren Rücksetzern gab es bisher nicht. Dies verleitet mich zu dem Gedanken, dass der Bitcoin nach unten weiter korrigieren könnte.
 


 


Chart der Woche:
Was wurde aus dem Dogecoin?

 


Der Dogecoin war sicher eine der abgefahrensten Blasen der Krypto-Welt. Als Spaß-Währung entwickelt, gelangte die Krypto-Währung zu absoluter Beliebtheit aufgrund von Tweets durch Elon Musk und Mark Cuban. Beide Milliardäre, die es offenbar lustig fanden ahnungslose und unbedarfte Anleger in eine Schrott-Währung zu treiben.


Der Dogecoin explodierte im Wert von 0,006 Euro Anfang des Jahres auf zwischenzeitlich 0,60 Euro. Inzwischen gaben die Notierungen seit dem Hoch um 75 Prozent wieder nach, was einem Verlust von 57 Milliarden Euro an Marktkapitalisierung ausmacht. Dieses Geld dürfte vernichtet worden sein!
 

Quelle: coinmarketcap.com/de/currencies/dogecoin


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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