Lockdown - Wie lange noch?
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Lieber Leser,
 

als ehrliche Kritik an mir selbst muss ich sagen, dass ich mit meinem VideoRevolution? Angriff auf das System!etwas zu spät zur Party gekommen bin. Viele andere Kanäle hatten den Angriff einer Armee von Privatleuten auf die GameStop-Aktie schon vor mir besprochen.


Wenn es dich dennoch noch interessiert ein paar Hintergründe zu den Vorgängen zu bekommen, dann schau gerne rein. Ich spreche auch über den Vergleich zwischen Robinhood in den USA und Trade Republic in Deutschland, sowie die angepassten Strategien der Hedgefonds, um auf derartige Situationen zukünftig reagieren zu können.


Am Sonntag habe ich wieder einen Volltreffer gelandet, mit einem Video, das mir schon lange am Herzen liegt. In der Regel sinniere ich beim Joggen über die Finanz-Märkte oder auch Zuschriften meiner inzwischen bald 40.000 Abonnenten auf YouTube nach. Viele beginnen jetzt mit der Geldanlage, was für sich genommen gut ist.


Doch sobald Geld im Spiel ist, kommen auch die Emotionen. Aus Trading-Entscheidungen werden Investitionen, aus Gewinnen werden Verluste und gerade durch die vielen schicken Trading-Apps geht man mehr Risiko ein als man wollte. Daher mein VideoMeine Warnung! (Pflicht-Video)mit vielen Tipps und einigen Erfahrungen aus meiner Laufbahn als Investor.
 

Lockdown – Wie lange noch?
 

Morgen treffen sich wieder die Minister-Präsidenten, um zusammen mit Angela Merkel über den Lockdown zu sprechen. Während erste Politiker stufenweise Öffnungen fordern (Ramelow) sind andere (Söder) dagegen. Fragt man Karl Lauterbach, würde er wahrscheinlich den Lockdown gerne bis Ostern (2023) verlängern.


Das Thema ist ernst, keine Frage. Dennoch brauchen die Menschen endlich eine Perspektive! Viele Unternehmer im Land warten immer noch auf Hilfen aus November und haben keine Aussichten darauf wann das Geld kommt, geschweige denn ob es für Januar etwas geben wird und wann sie wieder ihre Geschäfte öffnen dürfen.


Laut einer Analyse der DZ Bank rechnen viele Gewerbetreibende mit Einschränkungen für 7 weitere Monate, sowie einer Chance auf eine Erholung des Geschäfts in frühestens 10 Monaten. Christine Lagarde, Chefin der EZB, rechnet sogar erst Mitte 2022 mit einer normalen Aktivität der Wirtschaft.
 

Der Versuch einer Prognose!
 

Prognosen sind immer schwierig, gerade wenn sie die Zukunft betreffen (frei nach Mark Twain), aber ich versuche mich dennoch. Die Inzidenz von 50 wurde ausgerufen und dürfte nach Modellrechnungen um den 18. Februar erreicht werden. Ergo wird es morgen höchstwahrscheinlich eine Verlängerung um 2 Wochen geben, damit die Inzidenz deutlich unter den Wert von 50 gedrückt werden kann.


Danach kommt es darauf an, wie sich die Mutationen „verhalten“ werden. Greifen diese trotz einer Inzidenz von 50 Anfang März um sich und die Sequenzierung zeigt bei einem Großteil der Infizierten neue Virus-Varianten, wird der Lockdown verlängert werden. Irland dürfte dann als Beispiel verwendet werden.


Sollten sich die Mutationen in Zaum halten, ist mit einer Öffnung der Schulen und Kitas zu rechnen. Danach muss abgewartet werden, ob sich das Virus erneut ausbreitet. Sodann ist erst an Öffnungen von Friseuren und dem Einzelhandel zu denken. Erneut muss gewartet werden, wie sich das Infektions-Geschehen verhält. Erst danach kommen die Gastronomen im April oder sogar erst im Mai.


Die Impfungen werden aufgrund der Schludrigkeit bei der Beschaffung erst einmal keine Erleichterung bringen und dadurch auch der Wirtschaft keine Perspektive bieten, aber es geht trotzdem voran, nur wird es länger dauern als gedacht.


Angela Merkel hat sich mit ihrer Aussage, dass bis Ende des Sommers jeder ein Impf-Angebot bekommen wird, sehr weit aus dem Fenster gelehnt. Geht ihre Prognose nicht auf, könnten es ihr die Wähler mit einer Rot-Rot-Grünen Regierung quittieren.


So, jetzt habe ich mich relativ weit aus dem Fenster gelehnt mit meinem Fahrplan. Wenn ich falsch liege und alles geht schneller als von mir erwartet, ist es super. Dauert der Lockdown noch viel länger, werden auch die Börsen das positive Kurs-Szenario überdenken müssen.


  Mein Podcast-Tipp:

 

Silber – Kursziel 1.000 US-Dollar?
 

Erreicht Silber bald Kursziele von 1.000 US-Dollar? Getrieben durch Käufe einer Armee von Privatleuten hat der Silber-Kurs am Montag ein 8-Jahres-Hoch erreicht! Geht die Rallye nun weiter und besteht die Chance, dass der Kurs sich vervielfacht? Darüber spreche ich in der heutigen Ausgabe...


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber,
DAX & dem Bitcoin getan?

 


Gold:
Bauchschmerzen!

 

Bei so manchem Gold-Käufer dürfte die aktuelle Entwicklung des Gold-Preises für Bauchschmerzen sorgen. Die Unterstützung von 1.800 US-Dollar wurde mehrmals getestet und hat (bisher) gehalten. Fällt sie, geht es auf 1.750 US-Dollar. Hält sie, dann hat Gold eine gute Basis gebildet für weitere Kursanstiege.
 



Silber:
Ein Stürmchen!
 

Bei Silber zeigt sich ein Stürmchen im Wasserglas. Der Markt bewegte sich nach oben, jedoch ging den Käufern schon sehr bald der Saft aus. Dennoch ist positiv hervorzuheben, dass sich Silber bei 27 US-Dollar gut halten kann. Noch ist nichts verloren, ein Ausbruch ist möglich. Jedoch dann aufgrund positiver fundamentaler Aussichten und nicht durch verabredete Käufe.
 



DAX:
Zu vorschnell!
 

Beim DAX war ich letzte Woche ziemlich entmutigt, da der Index im Vergleich zu seinen US-Pendants kaum Stärke zeigt. Doch was sich nicht alles binnen einer Woche ändern kann! Am Montagmorgen wurde ein neues Allzeithoch erreicht. Jetzt stehen wir erneut vor der wichtigen Entscheidung, ob ein nachhaltiger Ausbruch gelingt oder nicht.
 



Bitcoin:
Chance verpennt?
 

Beim Bitcoin habe ich die Unterstützung bei 30.000 US-Dollar richtig erkannt. Offenbar liegen direkt unterhalb größere Kauf-Orders. Dennoch habe ich es (noch) nicht geschafft einzusteigen, da ich „etwas mehr“ an Rücksetzer unter dieser Marke sehen wollte. Im Nachhinein ist man schlauer, ich warte weiter ab auf meine Chance.
 


 


Chart der Woche:
Darauf warten die Unternehmen!

 


Der untenstehende Chart zeigt die Spar-Quote europäischer Haushalte. Während der Wert vor Corona zwischen 12 und 14 Prozent des verfügbaren Einkommens gependelt ist, explodierte er zwischenzeitlich auf fast 26 Prozent und liegt immer noch bei knapp 18. Ein ähnliches Bild zeigt sich für die USA (zeitweise wurden 35% des Einkommens gespart).


Dieses Geld will und wird ausgegeben werden und darauf freuen sich die Unternehmen, wenn sogenannte Nachholeffekte entstehen. Für den DAX rechnet die DZ Bank bereits ab 2022 (zuvor 2023) mit neuen Rekord-Gewinnen!
 

Quelle: www.grizzle.com


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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