Aktien - Wie die besten Vermögens-Verwalter jetzt reagieren!
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Lieber Leser,
 

langweilig wird es mir dieser Tage wirklich nicht. Mein Team und ich arbeiten gerade an einem ETF-Schnellkurs den wir in den kommenden 2 Wochen veröffentlichen werden. Immer mehr Anleger erkennen trotz oder vielleicht gerade wegen Corona, dass es wichtig ist, dass man sich selbst um seine Geldanlage kümmert. Und was wäre da besser geeignet als ETFs?


Nicht nur bei Privatanlegern wie Dir und mir sind ETFs beliebt. Internationale Notenbanken kaufen diese ebenfalls (bspw. die Bank of Japan)! Außerdem verlautbarte die FED, dass man neben Staatsanleihen nun auch Unternehmensanleihen kaufen werde solange diese ein „BBB“-Rating besitzen.


Dieses Rating ist eine Art Qualitätsstempel und sagt etwas über die Solidität des Unternehmens aus. Ist das Rating „BBB“ oder besser, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit für die Rückzahlung des Darlehens. Ob die FED nun auch Aktien kaufen wird, nachdem sie bei Unternehmensanleihen schon eingestiegen ist, beantworte ich Dir in meinem neuesten VideoKauft die Notenbank jetzt ETFs?.


Neben den Notenbanken versuchen auch viele Staaten durch Konjunkturprogramme und Nothilfen die Wirtschaft zu stützen. Die Folgen dieser Maßnahmen, vor allem die finanziellen Konsequenzen, werden wir erst in ein paar Monaten oder sogar Jahren erkennen können. Gerade was die Einführung von „Corona-Bonds“ betrifft, ist bisher nicht abzusehen wie sich die Verschuldung der einzelnen EU-Staaten verändern wird.


Corona-Bonds, oder Euro-Bonds wie sie früher hießen, sind nicht nur ein Zeichen von Solidarität, sondern auch der Beginn eines „moral hazard“. Wer Schulden macht und nicht auf seinen Haushalt achtet, wird durch die gute Bonität der anderen Länder belohnt und kann sich billiger verschulden.


Am Ende stellt sich jedoch die Frage ob überhaupt noch Jemand dazu bereit ist vernünftig zu wirtschaften. In meinem VideoCorona-Bonds: Kommt jetzt die große Schuldenkrise?gehe ich dieser Thematik nach.


  Mein Podcast-Tipp

 

Helikopter-Geld: 1.000 Euro für jeden?
 

MMT – Das neue Zauberwort von Politikern und Notenbankern. Was verbirgt sich hinter MMT und Helikopter-Geld? Ich werde Dir erklären wie diese beiden Denkschulen funktionieren und ob bald jeder 1.000 Euro extra vom Staat bekommen wird. Außerdem spreche ich über die Auswirkungen von MMT und wie man sich als Anleger dagegen schützen kann.


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Wie sehen die Schweizer
Vermögensverwalter den Markt?


Den Schweizern wird oft nachgesagt sie hätten die weltbesten Vermögensverwalter und Banken. Gerade in punkto Vermögensverwaltung ist es nun besonders spannend wie die großen Häuser auf die aktuelle Krise reagieren. In einem Artikel der NZZ wurden spannende Details veröffentlicht, die auf die Ausrichtung der Schweizer Vermögensverwalter Rückschlüsse ziehen lassen.


Wie fast alle anderen Aktienanleger auch waren die Schweizer Finanzprofis Anfang des Jahres noch optimistisch. Eine Mischung aus mehr Zentralbankgeld sowie eine Einigung zwischen den USA und China sowie den USA und der EU in Kombination mit der Wiederwahl von Donald Trump verhieß Gutes für die Aktienbörsen.


Dann kam Corona und alles wurde anders. Interessant ist, dass die großen Banken und Vermögensverwalter in der Schweiz ihre Aktienquote nur gering gesenkt haben. Im Durchschnitt liegt die Aktienquote bei 44,1% und damit 2 Prozentpunkt unter dem Wert von Januar.


Besonders stark hat das Fonds-Haus Pictet seine Aktienquote um mehr als 6 Prozentpunkte gesenkt. Die anderen Verwalter haben im Durchschnitt ihre Aktienbeteiligungen zwischen 1 und 3 Prozentpunkten gesenkt. Nur die Bank J. Safra Sarasin hatte den Mut zuzukaufen und erhöhte sogar die Quote um einen Prozentpunkt.
 

Hier Grafik vergrößern...

Quelle: www.nzz.ch


Obenstehend siehst Du die Gewichtungen der einzelnen Anlageklassen innerhalb der bekannten Vermögensverwalter. Insgesamt kann man festhalten, dass die Schweizer Vermögensverwalter mit einer weltweiten Rezession rechnen. Allerdings setzt man auf eine Erholung im 2. Halbjahr.


 


Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber & DAX getan?

 


Gold:
1.700 Dollar fest im Blick!

 

Gold versucht sich an der Marke von 1.650 US-Dollar. Diese diente in der jüngsten Vergangenheit immer wieder als Bremsklotz. Überwindet Gold den Wert, wird es höchstspannend mit einem Anlauf in Richtung 1.700 US-Dollar. Danach ist charttechnisch viel Luft nach oben!
 



Silber:
Ist das Stärke?
 

Silber konnte das Gold-Silber-Verhältnis leicht auf unter 113 verringern. Dies zeigt, dass sich bei Silber im Gegensatz zu den Vorwochen langsam etwas Stärke aufbaut. Dennoch ist ein Ausbruch über 15 US-Dollar wichtig, um weiteres Momentum aufzubauen.
 



DAX:
Harte Nuss!
 

Das Knacken der Marke bei 10.000 Punkten ist eine harte Nuss. Dort verläuft die Unterkante der großen Kurslücke vom 11. auf den 12. März. Ein Schließen dieser Lücke würde eine 1-2-3 Umkehrformation vollenden und die Bodenbildung weiter verstärken.
 


 


Chart der Woche:
Silber-Produktion pausiert!

 


Die amerikanische Gold- und Silber-Webseite „GoldSilver.com“ hat sich mit den Zahlen zum Produktionsausfall bei Silber beschäftigt. Über 50% der globalen Produktion sind momentan nicht in Betrieb.
 

Quelle: www.goldsilver.com


Silber hilft dies aktuell jedoch wenig, da es nach wie vor als Industriemetall angesehen wird und hier ist neben der Angebots- auch die Nachfrageseite betroffen.


 


Meine neuesten Videos

 

 

     

 

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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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