Rohstoff-Spezial: Meine besten Tipps!
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Lieber Leser,
 

mit meinen letzten beiden Videos habe ich wieder ins Schwarze getroffen! Ein Kursziel bei Gold von 4.800 US-Dollar hört und liest man nicht aller Tage. Grund genug mir näher anzusehen wer die Person ist, die einen Zuwachs um mehr als 150 Prozent ausruft. Alle Details findest Du hierGOLD – Kursziel 4.800 Dollar?


Als Appetit-Anreger für die heutige Ausgabe, habe ich am Sonntag über den kommenden Super-Zyklus bei Rohstoffen gesprochen. Ich erwarte in den nächsten Jahren eine Rallye in diesem Segment, ähnlich derer, die wir 2003 bis 2011 gesehen haben. Sieh dir am besten das Video nach dem Durchlesen dieser Ausgabe an, damit du weißt, was mich so positiv stimmt. Du findest das Video hier:Neuer Mega-Trend! Historische Kauf-Chance?


Ergänzend zum zuletzt genannten Video möchte ich dir ein paar Ideen vorstellen, wie du in Rohstoffe investieren kannst. Der einfachste Weg scheint zunächst der über ein Direkt-Investment zu sein. Was jedoch bei Gold und Silber sehr einfach funktioniert wird bei Platin und Palladium schon etwas schwieriger.


Die Aufschläge auf den reinen Wert sind höher und der Spread (Differenz zwischen An- und Verkaufspreis) steigt deutlich an. ETFs können hier ein guter Problemlöser sein (die Züricher Kantonalbank hat einige im Angebot) jedoch wird es dann bereits schwieriger wenn man in Öl, Agrar-Rohstoffe oder noch exotischer in Orangensaft investieren möchte.


Ich habe sehr lange Rohstoffe über Terminkontrakte gehandelt und kann dir daher ein Lied von Anlegern singen, welche „nur“ 1 bis 2 Jahre in Rohstoffe investieren wollten und dann bitterlich enttäuscht, aufgrund der schlechten Performance, waren. Dies liegt daran, dass die meisten Rohstoffe von den ETFs nicht physisch gekauft werden (bei Agrar-Rohstoffen geht es aufgrund der lagerfähig gar nicht), sondern über Terminkontrakt oder Swaps.


Terminkontrakte haben jedoch einen festen Verfall und müssen wieder verlängert werden (der sogenannte Roll-Over). Bei jeder Transaktion verlierst Du Geld, da meist der nachfolgende Kontrakt höher notiert als der auslaufende. Dies führt zu Roll-Kosten, die deutlich an der Performance nagen, wenn sich die Preise nicht oder abwärts bewegen. Bei stark steigenden Rohstoff-Märkten kann man den Negativ-Effekt in Kauf nehmen, wenn auch nur kurzfristig.


Viele Anleger wissen um diesen Effekt nicht und kaufen ETFs, Zertifikate, ETCs, ETNs und was es alles am Markt gibt. Ich kann davon nur abraten, wenn man über einen längeren Zeitraum investieren will. Ich sehe den kommenden Rohstoff-Zyklus als eine 7 bis 11 Jahre dauernde Phase, basierend auf früheren Zyklen. Somit brauchen wir ein Vehikel, welches uns erlaubt am Boom zu profitieren, ohne die Roll-Kosten zu bezahlen.


Die einfachste Lösung ist der Kauf von Rohstoffen über die entsprechenden Produktions-Unternehmen. Nachteil: Rohstoff-Aktien unterliegen nicht nur der Entwicklung der Rohstoff-Preise, sondern auch dem Gesamt-Markt. Allerdings profitieren die Unternehmen dennoch überdurchschnittlich von der positiven Entwicklung der Preise ihrer produzierten oder geschürften Waren.


Ein gutes Basis-Investment ist der „iShares STOXX Europe 600 Basic Resources UCITS ETF“ mit der ISIN: DE000A0F5UK5. Es gibt zwar noch andere ETFs dieser Gattung, jedoch hat keiner meinen persönlichen ETF-Check bestanden (Alter, Größe, Kosten, Nachbildung und einiges mehr).


Ich werde selbst diesen ETF in mein mittelfristiges Anlage-Depot in den kommenden Tagen aufnehmen. Dies sei der transparenzhalber für dich erwähnt. Ich stehe zu meinen Analysen!


Der ETF investiert in Unternehmen aus dem Basismaterial-Sektor, darunter Rio Tinto, BHP Billiton, Anglo American, Glencore und einige mehr. Wem dies nicht reicht, der kann sich den „iShares S&P 500 Materials Sector“ mit der ISIN: IE00B4MKCJ84 ansehen. Allerdings ist der ETF mit gut 100 Millionen Euro noch relativ klein. Hier ist zudem ein deutlich höherer Anteil an Spezial-Chemie und Industrie-Gasen dabei, sowie Rohstoff-Chemikalien und Papier.


Alternativ kann man sich Einzel-Aktien ins Depot legen. Hier eine kleine Auswahl, die du jedoch vorher selbst noch prüfen musst, ob sie für dich geeignet sind:


   • Glencore (Rohstoffhandel)
   • Freeport McMoran (Kupfer)
   • Newmont Mining (Gold)
   • Gazprom (Gas*)
   • Cameco (Uran*)
   • ExxonMobil (Öl*)
   • Royal Dutch Shell (Öl*)
   • Vale (Eisenerz)
   • Barrick Gold (Gold + Industriemetalle)
   • Rio Tinto (Eisenerz, Alu, Kupfer)
   • BHP Billiton (Eisenerz, Kohle, Kupfer)
 

* Ich selbst habe bereits ExxonMobil, Gazprom, Shell und Cameco im Depot. Flankieren werde ich diese Investments mit dem vorgestellten „iShares STOXX Europe 600 Basic Resources UCITS ETF“. Weitere Zukäufe werde ich im Laufe der Zeit tätigen, wenn ich Nachkauf-Chancen oder interessante ETFs und/oder Aktien sehe. Gerne informiere ich dich dann.


  Mein Podcast-Tipp:

 

Aktien: Was bringt 2021?
 

Die deutsche Finanzaufsicht warnt vor Geldanlagen in Edelmetallen wie Gold und Silber. Für mich natürlich eine Steilvorlage mir die Warnung durchzulesen und zusammen mit dir zu besprechen. Was dahinter steckt und bei welcher Warnung das BaFin auf jeden Fall recht hat, erfährst Du in der aktuellen Ausgabe.


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber & DAX getan?

 


Gold:
Es geht gut los!

 

Der Gold-Preis zeigt sich zu Beginn des neuen Jahres sehr freundlich. Die Unterstützung bei 1.850 US-Dollar hat im alten Jahr gehalten und die Basis für einen Ausbruch über 1.900 US-Dollar gelegt. Sogar ein kurzfristiger Aufwärtstrend ist entstanden. Die Zeichen stehen auf grün für neue Allzeithochs, wenn der hartnäckige Widerstand bei 1.950 US-Dollar überwunden wird.
 



Silber:
Starke Leistung!
 

Silber hat sich im abgelaufenen Jahr schon öfter deutlich robuster gezeigt als Gold. Der letzte Widerstand bei 26 US-Dollar ist überwunden und nun geht es in Richtung der lokalen Hochs bei 28 bis 30 US-Dollar. Das Gold-Silber-Verhältnis zeigt mit 70 ebenfalls eine Silber-Stärke im Vergleich zu Gold an.
 



DAX:
Was für eine schwere Geburt!
 

Der DAX schaffte es gegen Ende 2020 auf ein neues Allzeithoch auszubrechen. 14.000 Zähler sind nun im Visier. Dennoch fehlt mir weiterhin die Dynamik. Kurz gesagt: Ich traue dem Braten nicht ganz. Verglichen mit den US-Pendants ist der DAX ziemlich kraftlos. Warten wir ab, ob die Bewegung dynamischer wird oder ob wir wieder in die Lethargie unter 13.500 Punkte zurückfallen.
 


 


Chart der Woche:
Noch Fragen? Rohstoffe auf 50-Jahres-Tief!

 


Ergänzend zu meinem Video von Sonntag habe ich Dir unten einen sehr interessanten Chart eingebaut. Dieser zeigt das Verhältnis zwischen dem S&P 500 und Goldman Sachs Commodity Index (GSCI).


Es mag dich verwundern, dass ich auf eine relative Bewertung zwischen dem Aktien-Markt und Rohstoffen achte. Dies hat den Hintergrund, dass viele Investoren generell auf relative Bewertungen schielen, um Unter- sowie Überbewertungen herauszufinden.


Rohstoffe sind im Verhältnis zu Aktien derzeit extrem günstig. Niemand achtet in Anbetracht der spektakulären Gewinne bei Bitcoin und Tech-Aktien auf diesen Sektor. Dies hat sich in der Vergangenheit schon öfter als Fehler erwiesen.


Rohstoffe könnten vor einem neuen Super-Zyklus stehen und der untenstehende Chart ist nur ein weiteres Indiz dafür, dass es sich gerade jetzt um mittelfristig (5 bis 7 Jahre) sehr gute Einstiegs-Chance handelt!
 

Quelle: www.tradersinsight.news


 


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Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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