Geld verdienen mit dem Brexit? Meine Tipps exklusiv!
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Lieber Leser,
 

in meinem letzten VideoCorona-Virus: Crash-Gefahr oder Kauf-Chance?gehe ich der Frage nach, wie ich als Anleger auf das Corona-Virus reagiere. Man liest leider sehr viel panikmachende Artikel und viel zu wenig objektive Einschätzungen. Als Anleger würde ich mich nicht verunsichern lassen und schon gar nicht die Artikel der vielen Untergangspropheten beachten.


Am besten ist, wenn Du Dir selbst ein Bild von der Lage machst und Deine eigene Meinung bildest. Meine findest Du im Video, zusammen mit einer sehr interessanten Grafik, die die Entwicklung des amerikanischen Aktienmarktes während der letzten großen Pandemien seit 1981 zeigt.
 

Viele Grüße aus dem Brexit-Land!
 

Dieser Newsletter entsteht gerade in einem Großbritannien welches letzten Freitag um 23 Uhr Ortszeit aus der EU ausgetreten ist. Der mediale Rummel war groß, doch für uns als Anleger hat der Austritt kurzfristig keine große Bedeutung. Spannender werden nun die weiteren Verhandlungen bis zum Ende der Übergangsfrist am 31. Dezember 2020 und höchstwahrscheinlich darüber hinaus.


Ich habe zu diesem interessanten Thema ein Video erstellt, welches Du am Mittwoch um 19 Uhr auf meinem YouTube-Kanal "Hell investiert" findest. Darin spreche ich über ein Treffen mit sehr gut vernetzten Leuten in London und deren Meinung zum Brexit. Außerdem auch über Chancen, welche sich für Anleger in den kommenden Jahren ergeben könnten.


Nur weil Großbritannien aus der EU austritt, gehe ich nicht davon aus, dass es zu einem Entwicklungsland werden wird, wie uns so mancher Politiker glauben machen will. Ganz im Gegenteil, denn Großbritannien war und ist schon immer eine Weltmacht mit sehr marktliberalen Gesetzen und Regulierungen. Kehrt dieser Geist nach dem Ende der EU-Mitgliedschaft wieder zurück, steht Boris Johnsons` Traum eines „Singapurs vor den Toren Europas“ nichts im Weg!


  Podcast-Tipp

 

Steuer-Wahnsinn!
Was Olaf Scholz JETZT plant!?

 

Olaf Scholz hat kurz vor Weihnachten eine steuerliche Bombe gezündet! Sowohl Anleger als auch Sparer sind massiv davon betroffen. Quer durch die Bank, egal ob Aktien und Anleihen oder Termingeschäfte gibt es gravierende Neuerungen, die teilweise schon in Kraft sind.


Höre Dir jetzt meinen Podcast dazu an:


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Wo liegen die Chancen?
 

Ich beschäftige mich in Großbritannien gerade mit mehreren Themen der potentiellen Geldanlage. Zum einen ist dies der Immobilienmarkt. Dieser hat nach dem Referendum gelitten, feiert nun jedoch ein Comeback aufgrund des „Johnson-Effekts“. Die Investoren sind einfach froh, dass das Brexit-Drama einen Schritt weiter ist und nun „nur“ noch die restlichen Abkommen verhandelt werden müssen.


Auf eine weiterhin positive Entwicklung des britischen Immobilienmarktes kannst Du entweder mit Direktinvestments setzen oder wem dies zu teuer ist (wahrscheinlich den meisten einschließlich mir) bieten ETFs eine gute Alternative. Der „iShares UK Property UCITS ETF“ (ISIN: IE00B1TXLS18) bietet Dir Zugang zu REITS und Immobilienunternehmen mit Fokus auf Großbritannien. Die Fondsgröße liegt bei über einer Milliarde Euro, die Kosten bei 0,40% pro Jahr.


Wer auf den britischen Aktienmarkt setzen will, der kann auf den Leitindex FTSE 100 mit dem „iShares Core FTSE 100 UCITS ETF“ (ISIN: IE0005042456) auf eine positive Entwicklung setzen. Der ETF ist über 10 Milliarden Euro schwer und mit Kosten von 0,07% sehr günstig.


Wer lieber in die zweite Reihe investieren will, kann den „Vanguard FTSE 250 UCITS ETF“ (ISIN: IE00BKX55Q28) in Betracht ziehen. Hier kaufst Du einen Index der unserem MDAX entspricht, jedoch deutlich breiter aufgestellt ist. Der Fonds ist über 3 Milliarden Euro schwer und hat laufende Kosten von 0,10% pro Jahr.


Für Geldanleger die im Festgeldbereich unterwegs sind, könnte Großbritannien ebenfalls interessant werden. Die Bank of England hat erst im August 2018 den Leitzins auf 0,75 Prozent erhöht und damit den Trend der fallenden Zinsen, der in vielen Ländern vorherrscht durchbrochen.
 

Quelle: www.leitzinsen.info


Das englische Bankensystem ist sehr stabil und die Einlagensicherung greift bis 85.000 Pfund, etwa 101.000 Euro. Ich selbst habe geschäftliche Beziehungen zu englischen Banken seit 2007 und kann nur Positives berichten. England sehe ich ähnlich sicher wie die Schweiz und Deutschland an.


Mittels „fixed rate bonds“ kannst Du Dein Geld bei englischen Banken über einen festen Zeitraum anlegen, Du findest unter anderem einen Vergleich vieler Anbieter hier, falls dies für Dich in Frage kommt. Ansonsten gibt es auch Anbieter in der EU wie „weltsparen“, bei denen Du Dein Geld zu Partnerbanken in Großbritannien „verschieben“ kannst, die Auswahl ist derzeit noch gering.


Insgesamt möchte ich festhalten, dass der Brexit nicht nur Risiken bedeutet, sondern wenn man mit offenen Augen durch die Welt geht auch viele Chancen bietet!


 


Mein Blick auf die Märkte:
Was hat sich bei Gold, Silber & DAX getan?

 


Gold:
Schlusskurs über 1.600 US-Dollar = wichtig!

 

Gold arbeitet sich nach oben, auch wenn der Kurs zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Reports am Montagmorgen etwas unter 1.580 US-Dollar zurückkommt. Die charttechnische Formation sieht nach dem Ausbruch über 1.550 US-Dollar positiv aus. Ein Schlusskurs über 1.600 US-Dollar ist nun wichtig!
 



Silber:
Haltung bewahren!
 

Silber versucht Haltung zu bewahren und kämpft erneut um die seit Juni 2019 bestehende Aufwärtstrendlinie. Ich würde die Linie weniger als fixe charttechnische Linie verwenden, sondern eher als Trendindikator. Bisher schlängelte sich Silber entlang der Aufwärtslinie nach oben. Enttäuschend ist jedoch, dass das Gold-Silber-Ratio auf 88,69 gefallen ist.
 



DAX:
Zurück auf Los?
 

Der DAX schaffte keinen nachhaltigen Ausbruch und ist in seine Schiebezone zwischen 12.900 und 13.400 Punkten zurückgefallen. Ein Ausbruch nach unten eröffnet weiteres Abwärtspotential in Richtung 11.900.


Belastend wirkt sich das Corona-Virus aus, dessen kursbeeinflussende Auswirkungen ich selbst als Nachkauf-Chance sehe. Erst gestern habe ich wieder durch meine ETF-Sparpläne viele gute Aktien zu deutlich günstigeren Kursen als letzten Monat nachkaufen können.
 


 


Chart der Woche:
Amazon hat fast 800.000 Angestellte!

 


Amazon vermeldete am Donnerstag extrem positive Zahlen für das dritte Geschäftsquartal 2019. Die genauen Werte findest Du in zahlreichen Meldungen, daher möchte ich sie hier nicht noch einmal nennen.


Bemerkenswert war jedoch neben dem Aufstieg von Amazon in den Club der „Trillion Dollar Companies“ (Firmen mit einem Marktwert von über einer Billion US-Dollar), dass die Mitarbeiterzahl 798.000 erreicht hat! Allein im dritten Quartal wurden 48.000 Leute eingestellt und in den letzten 12 Monaten waren es 150.000!
 

Quelle: www.zerohedge.com


 


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an info@hell-investiert.de. Ich freue mich auf deine Mails!



Bis zur nächsten Woche,

 

Dein Sebastian

Sebastian Hell | Hell-Investiert.de

 

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